Unterlagen sammeln
Einreich- oder Bestandspläne, Angaben zur Heizung und Fotos – je vollständiger, desto weniger Aufwand und desto günstiger.
Checkliste per E-Mail
Für Verkauf, Vermietung, Inserat, Förderung oder Bauverfahren – berechnet nach OIB-Richtlinie 6, mit Begehung vor Ort.
Zwei Klicks – und Sie wissen, ob er Pflicht ist und wovon der Aufwand abhängt.
Sie sehen sofort, ob der Energieausweis Pflicht ist und was den Aufwand bestimmt.
Der Energieausweis zeigt den Normverbrauch eines Gebäudes – ähnlich wie der Typenschein eines Autos. Bewertet werden Dämmung, Fenster, Heizung, Warmwasser und erneuerbare Energie wie Solaranlage oder Photovoltaik.
Die Einstufung erfolgt auf einer Skala von A++ bis G. Seit 1. Juli 2026 gehören diese Angaben in jedes Inserat:
Einreich- oder Bestandspläne, Angaben zur Heizung und Fotos – je vollständiger, desto weniger Aufwand und desto günstiger.
Checkliste per E-MailAufnahme von Bauteilen, Heizraum und Haustechnik. Fehlen Pläne, wird das Gebäude vor Ort vermessen.
Immer inklusiveBerechnung nach OIB-Richtlinie 6, Registrierung in der Datenbank des jeweiligen Landes, Übergabe als PDF mit allen Anhängen.
10 Jahre gültigDer Preis hängt von Größe und Bauweise des Gebäudes und von den vorhandenen Unterlagen ab. Nach einem kurzen Gespräch bekommen Sie einen Fixpreis – ohne Überraschungen.
Preise variieren je nach Objekt. Fahrtkosten werden vorab bekanntgegeben. Sanierungsberatung, Sanierungskonzept oder Thermografie sind eigene Leistungen.
Kernregion ist die Steiermark mit den Bezirken Liezen, Leoben und Murtal. Den Energieausweis gibt es zusätzlich in den angrenzenden oberösterreichischen Bezirken. Gerechnet wird dort wie hier nach der OIB-Richtlinie 6, die Begehung vor Ort ist immer dabei. Beratung mit Energieberatungsprotokoll und Sanierungskonzept bleibt der Steiermark vorbehalten, weil das Landesförderungen sind.
Kirchdorf, Micheldorf, Kremsmünster, Windischgarsten, Spital am Pyhrn, Hinterstoder und alle weiteren Gemeinden.
Zur RegionGarsten, Sierning, Bad Hall, Ternberg, Losenstein, Großraming, Weyer, Gaflenz und alle weiteren Gemeinden.
Zur RegionGmunden, Altmünster, Ebensee, Bad Ischl, Bad Goisern, Hallstatt, Gosau, Laakirchen und alle weiteren Gemeinden.
Zur RegionFehlen Pläne, wird das Gebäude bei der Begehung vermessen. Das ist möglich, bedeutet aber mehr Aufwand.
Ja. Bei Verkauf oder Vermietung kann entweder ein Ausweis für das ganze Gebäude oder einer nur für die jeweilige Wohnung vorgelegt werden. In Mehrparteienhäusern lohnt sich zuerst die Frage an die Hausverwaltung – oft gibt es bereits einen gültigen Ausweis für das Gebäude.
Unter anderem bei Gebäuden, die nur frostfrei gehalten werden, bei provisorischen Gebäuden bis zwei Jahre Nutzungsdauer, bei Wohngebäuden mit eingeschränkter Nutzung (zwischen 1. November und 31. März an höchstens 31 Tagen genutzt), bei Gebäuden für Gottesdienste sowie bei freistehenden Gebäuden unter 50 m² Netto-Grundfläche. Einzelmaßnahmen wie ein Fenstertausch brauchen baurechtlich ebenfalls keinen Ausweis.
Nur befugte Personen, zum Beispiel Baumeister, Ziviltechniker, Ingenieurbüros und bestimmte Gewerbe wie Elektrotechnik, Heizungs- oder Lüftungstechnik. element.at ist über die Gewerbeberechtigung Elektrotechnik befugt. Die Gewerbeberechtigung gilt bundesweit, daher auch für Gebäude in Oberösterreich. In der Steiermark kommt die Listung als Energieberater im Netzwerk Energieberatung Steiermark dazu. Erstellt werden die Energieausweise von Dipl.-Ing. Robert Werner, Master Nachhaltige Energiesysteme.
Für Verkauf und Vermietung gilt in ganz Österreich dasselbe Bundesgesetz. Gerechnet wird in beiden Ländern nach der OIB-Richtlinie 6. Unterschiedlich sind das Baurecht, in der Steiermark das Steiermärkische Baugesetz und in Oberösterreich das Oö. Bautechnikgesetz 2013, und die Datenbank, in die der fertige Ausweis eingetragen wird. Unterschiedlich sind außerdem die Förderungen: Die geförderte Energieberatung und das Sanierungskonzept sind steirische Landesförderungen und in Oberösterreich nicht erhältlich.
Das hängt von Größe, Bauweise und den vorhandenen Unterlagen ab. Mit vollständigen Plänen ist der Aufwand am geringsten, ohne Pläne muss vor Ort vermessen werden. Nach einer kurzen Anfrage gibt es einen Fixpreis – die Begehung vor Ort ist immer enthalten. Das gilt ebenso in Oberösterreich.
In der Steiermark und in Oberösterreich schreibt das Baurecht derzeit keine Besichtigung vor. Online-Angebote rechnen deshalb nur mit Plänen, Fotos und Angaben der Eigentümer. Die neue OIB-Richtlinie 6 (Ausgabe 2025) verlangt eine verpflichtende Inaugenscheinnahme – in Wien und Tirol gilt sie seit Juli 2026, in der Steiermark und in Oberösterreich noch nicht. Beim Verkauf gelten die Werte im Ausweis als vereinbarte Eigenschaft des Gebäudes, deshalb lohnt es sich, wenn Bauteile, Flächen und Heizung vor Ort aufgenommen werden. Bei element.at ist die Begehung immer dabei.
Dann gilt eine dem Alter und der Art des Gebäudes entsprechende Energieeffizienz als vereinbart. Käufer oder Mieter können den Ausweis einfordern, notfalls gerichtlich, oder selbst einen erstellen lassen und die Kosten binnen drei Jahren ab Vertragsabschluss vom Verkäufer bzw. Vermieter zurückverlangen. Zusätzlich droht eine Verwaltungsstrafe bis 1.450 € – ebenso, wenn im Inserat die Kennzahlen fehlen. Das gilt auch für beauftragte Makler.
Die Pflicht, den Ausweis vorzulegen und auszuhändigen, trifft den Verkäufer bzw. Vermieter. Er beauftragt den Energieausweis und bezahlt ihn in der Regel auch. Ein vertraglicher Verzicht auf den Energieausweis ist unwirksam.
Zehn Jahre ab Ausstellung. Wird das Gebäude in dieser Zeit wesentlich verändert, etwa durch eine Sanierung, ist ein neuer Ausweis sinnvoll, weil sich die Kennzahlen ändern.
In der Steiermark und in Oberösterreich wird jeder Energieausweis in der Energieausweis-Datenbank des Landes (ZEUS) registriert und erhält dort eine Nummer, die ZEUS-ID. Sie steht auf dem Ausweis und wird zum Beispiel bei Landesförderungen im Antrag angegeben. In Oberösterreich ist ein Energieausweis erst mit der Registrierung gültig. Ist das PDF verloren, kann es der Aussteller aus der Datenbank erneut bereitstellen.
Seit 1. Juli 2026 gilt eine Novelle des Energieausweis-Vorlage-Gesetzes (BGBl. I Nr. 38/2026): Im Inserat stehen jetzt Heizwärmebedarf, Endenergiebedarf und Effizienzklasse – der fGEE entfällt. Der Ausweis ist auch bei der Verlängerung eines Miet- oder Pachtvertrags vorzulegen. Er darf digital übergeben werden, auf Wunsch auf Papier. Bestehende Energieausweise bleiben bis zum Ende ihrer Gültigkeit verwendbar.
Kurz beschreiben, um welches Gebäude es geht und wofür der Ausweis gebraucht wird – Sie bekommen einen Fixpreis.
Mo–Do 8–16 Uhr · Fr 8–12 UhrBitte vorher anrufen